Social Bookmarking / Tagging in der IT-Berufsausbildung

Sammeln Sie mit uns Ideen, wie Azubis, Lehrer und Ausbilderinnen diese Instrumente nutzen können!

  • Im Rahmen von Projektarbeiten: Azubis erstellen gemeinsam Linklisten zu bestimmten Themen, z.B. Geschäftsprozessanalyse, Entwurfsmuster, Programmiersprachen, Evaluationskonzepte.
  • Im Unternehmen: Azubis bauen gemeinsame Listen zu nicht-fachlichen Themen auf, z.B. Projektmanagement, Präsentation, Wettbewerber, Kommunikation, Teamarbeit, Work-Life-Balance, Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. So tragen sie gleichzeitig zum Wissensaufbau des gesamten Unternehmens bei.
  • Während der Ausbildung beginnen die Azubis, sich Bibliotheken und Listen mit interessanten Quellen zusammenzustellen.
  • Eine Klasse legt gemeinsam eine Liste an mit Quellen zur Prüfungsvorbereitung

Wie würden Sie in Ihrem Unterrichts- oder Berufsalltag Social Bookmarking / Tagging einbauen?

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Social Bookmarking / Tagging: Wissen gemeinsam sammeln und nutzen

Zugriff auf gesammeltes Wissen
Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden: Obwohl sich Schwerpunkte unterscheiden mögen, ist doch jede Linksammlung eines Systemelektronikers auch für andere Systemelektroniker interessant, und Seiten zur Didaktik beruflicher Bildung dürften nicht nur Herrn Müller, sondern auch Frau Meier interessieren. So können verschiedene Ausbildungsjahre oder -gänge voneinander lernen oder Anfängerinnen von erfahrenen Mitarbeiterinnen.

Tagging vereinfacht die Informationsverwaltung
Eine Wissensressource kann nicht mehr nur einem Thema zugeordnet, sondern einzelne Ressourcen können auf vielfältige Weise und aus verschiedenen Perspektiven beschrieben werden. Einem Link, den ich zum Thema HTML5 gesucht hatte, der aber auch Informationen über CSS3 enthält, kann ich direkt beide Stichworte zuordnen und finde ihn so bei Bedarf leicht wieder. Auf diese Weise können auch Zusammenhänge zwischen einzelnen Themen sichtbar werden. Verändern sich meine Aufgaben und es werden plötzlich andere Aspekte an bestimmten Quellen relevant, passe ich die Tags an.

Gemeinsame Konstruktion von Wissen
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Was ist eigentlich… Social Bookmarking / Social Tagging?

Vorbei das einsame Sammeln interessanter Links im eigenen Browser – auch Lesezeichen und Schlagwörter sind „social“.

Die berufliche Bildung kann diese Instrumente nutzen, um die Azubis auf ein von Zusammenarbeit und kontinuierlichem Lernen geprägtes Arbeitsleben vorzubereiten.

Mit Social Bookmarking-Tools können Nutzer Linksammlungen im Netz erstellen und festlegen, ob diese Sammlung privat, bestimmten Gruppen zugänglich oder öffentlich sein soll. Dazu kommen je nach Tool unterschiedliche Funktionen. Die wichtigsten:

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Social Web-Kompetenz: Verwalten von Informationen

Die Ü30-jährigen von uns sind mit der klassischen digitalen hierarchischen Organisation von Dateien und Ordnern aufgewachsen. Das Social Web bietet Möglichkeiten, die weit darüber hinausgehen – doch gemeinsames Tagging und Bookmarking oder das Verwalten von Kontakten in Online-Communities stellen auch neue Anforderungen an die Nutzerinnen. In unserem Modell zur Social Web-Kompetenz bilden wir diese im Bereich „Informationen verwalten“ ab. Haben Sie Beispiele dazu aus der beruflichen Bildung? Schreiben Sie uns!

Wichtige Fertigkeiten für die Verwaltung von Informationen im Social Web

  • Informationen sammeln und kategorisieren: Schlagwörter vergeben, verlinken, Linksammlungen zu einem Thema erstellen
  • Sich mit nützlichen Quellen auf dem Laufenden halten
  • Existierende Kontakte verwalten und Netzwerke aufbauen

Wo brauche ich diese Fertigkeiten im Berufsalltag?
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Web 2.0-Tools in Projekten

Welche Unternehmensprozesse können durch den Einsatz von Web 2.0-Tools unterstützt werden? Dieser Frage widmet sich der neue Leitfaden „Unternehmen 2.0: kollaborativ. innovativ. erfolgreich“ des BITKOM. Aus KOMMIT-Sicht fragen wir uns zusätzlich: Und welche Kompetenzen brauchen die MitarbeiterInnen dafür?

Einsatzbeispiel: Projektarbeit

Der Leitfaden bringt zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen, zum Beispiel auch Vertrieb & Marketing, Consulting oder Open Innovation. Zur Projektarbeit, prägender Bestandteil vieler IT-Berufe, gibt es folgende Vorschläge:

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Social Web-Kompetenz: Auswählen von Informationen

Im Social Web kann jeder Nutzer unabhängig von Expertise oder Absichten Informationen veröffentlichen, oftmals unter der Verwendung von Pseudonymen: eine unendliche Menge zweifelhafter oder sich widersprechender Quellen. Wir stellen vor, welche Fertigkeiten für die Informationssuche zentral sind und wo es im IT- Berufsalltag Probleme gibt – und sind gespannt auf Ihre Meinung dazu!

Wichtige Fertigkeiten bei der Informationssuche: Auswählen, Glaubwürdigkeit bewerten, Widersprüche auflösen, Experten finden

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Social Web-Kompetenz: Was ist das eigentlich und wofür brauche ich es?

Um sich in einer (Arbeits-)Welt mit immer kürzerer Halbwertszeit von Wissen, immer lauter geforderter Selbständigkeit beim Lernen, immer mehr Teamarbeit und globaler Kollaboration zurecht zu finden – braucht es da nicht vor allem die Fähigkeit, im Informationsdschungel zu überleben? KOMMIT bildet die einzelnen Bestandteile dieser Fähigkeit in einem Modell ab.

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Für wen und worüber schreiben wir hier – und wer sind wir?

Sie sind der Meinung, IT-Azubis müssten zukunftsorientierter lernen? Wie geht man mit dem Social Web um, wie findet man dort relevante und glaubwürdige Informationen, sortiert sie, stellt sie für andere neu zusammen? Wie schafft man es eigentlich in diesem Informationswust, sich fachlich auf dem Laufenden zu halten? Welche Social Web-Tools kann man für was einsetzen? Und wie kann die berufliche Bildung die Azubis auf diese Anforderungen gezielt vorbereiten?

Diese Fragen beschäftigen uns. „Wir“: Sind ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt mit dem Ziel, Social Web-Kompetenz in der Ausbildung von IT-Berufen zu verankern. Dafür entwickeln wir Konzepte und Materialien für LehrerInnen, AusbilderInnen und Azubis.

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