Soziale Medien in der Ausbildung integrieren – schön und gut. Nur wie?

In vorhergehenden Artikeln haben wir bereits nach den verschiedenen Fähigkeiten gefragt, die notwendig sind, um soziale Medien in der beruflichen Ausbildung oder vielleicht sogar im Berufsalltag einsetzen zu können. Diese Fähig- und Fertigkeiten gilt es zudem natürlich, den Azubis zu vermitteln. Aber nicht jede Projektphase in der Ausbildung eignet sich auch gleichermaßen dazu, Twitter, Facebook oder Blogs einzusetzen oder den Umgang damit zu üben.

Der Schwerpunkt im KOMMIT-Projekt liegt im Potenzial der sozialen Medien für die Bewältigung von Lern- und Arbeitsaufgaben in den IT-Berufen. Daher erfolgt die Ausdifferenzierung der bereits genannten Fähigkeiten wie des „Erstellens von Informationen“ anhand eines typischen Projektes in der Berufsausbildung der FachinformatikerInnen. Wir zeigen mithilfe eines charakteristischen Geschäftsprozesses, an welchen Stellen im Rahmen des Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzerwerbs [1] der konkrete Einsatz von sozialen Medien denkbar wäre.

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Social Media auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) 2014

Wer an den aktuellen Entwicklungen von Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Anwendungen interessiert ist, konnte die MKWI zum regen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nutzen. Vom 26.-28.02.2014 diskutierten ca. 600 Teilnehmer in Paderborn über die Zukunft der digitalen Gesellschaft. Das KOMMIT Team war gleich mit zwei Vorträgen zum Thema Social Media und dessen Einsatz in Unternehmen vor Ort.

Christina Di Valentin (DFKI) und Michael Schmidt (IMC) stellten die Ideen, Konzepte, Anwendungsfälle und technischen Innovationen des Sozialen Navigators vor. Der Soziale Navigator ist eine Webplattform, welche Auszubildenden die Chancen, Risiken und Fertigkeiten zur zielgerichteten Nutzung von Social Media im Berufsalltag näher bringt und Lehrern und Ausbildern Informationen und Methoden zur Vermittlung von Social Media Fertigkeiten im Ausbildungsprozess aufzeigt.

Anton Bißbort und Christina Di Valentin (beide DFKI) stellten die Konzeption und Evaluation eines Collaborative Filtering-Algorithmus vor, der bei der Generierung von Such- und Empfehlungsergebnissen kurzfristige Interessensänderungen von Nutzern berücksichtigt. Dieser Algorithmus soll im Rahmen des Sozialen Navigators zum Einsatz kommen, da insbesondere Lernszenarien von einer häufigen Interessensänderung geprägt sind.

Aber nicht nur das KOMMIT Team rückte das Thema Social Media in den Fokus auch zahlreiche andere Teilnehmer präsentierten sich mit interessanten Beträgen in diesem Umfeld.

Wer mehr über die Konferenz erfahren möchte, findet detailierte Informationen auf der Webseite, im Tagungsband und das Veranstaltungsvideo auf YouTube.

 

Social Bookmarking / Tagging: Wissen gemeinsam sammeln und nutzen

Zugriff auf gesammeltes Wissen
Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden: Obwohl sich Schwerpunkte unterscheiden mögen, ist doch jede Linksammlung eines Systemelektronikers auch für andere Systemelektroniker interessant, und Seiten zur Didaktik beruflicher Bildung dürften nicht nur Herrn Müller, sondern auch Frau Meier interessieren. So können verschiedene Ausbildungsjahre oder -gänge voneinander lernen oder Anfängerinnen von erfahrenen Mitarbeiterinnen.

Tagging vereinfacht die Informationsverwaltung
Eine Wissensressource kann nicht mehr nur einem Thema zugeordnet, sondern einzelne Ressourcen können auf vielfältige Weise und aus verschiedenen Perspektiven beschrieben werden. Einem Link, den ich zum Thema HTML5 gesucht hatte, der aber auch Informationen über CSS3 enthält, kann ich direkt beide Stichworte zuordnen und finde ihn so bei Bedarf leicht wieder. Auf diese Weise können auch Zusammenhänge zwischen einzelnen Themen sichtbar werden. Verändern sich meine Aufgaben und es werden plötzlich andere Aspekte an bestimmten Quellen relevant, passe ich die Tags an.

Gemeinsame Konstruktion von Wissen
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Was ist eigentlich… Social Bookmarking / Social Tagging?

Vorbei das einsame Sammeln interessanter Links im eigenen Browser – auch Lesezeichen und Schlagwörter sind „social“.

Die berufliche Bildung kann diese Instrumente nutzen, um die Azubis auf ein von Zusammenarbeit und kontinuierlichem Lernen geprägtes Arbeitsleben vorzubereiten.

Mit Social Bookmarking-Tools können Nutzer Linksammlungen im Netz erstellen und festlegen, ob diese Sammlung privat, bestimmten Gruppen zugänglich oder öffentlich sein soll. Dazu kommen je nach Tool unterschiedliche Funktionen. Die wichtigsten:

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