FIT Für das Social Web und bereit für einen Test?

Der kompetente Umgang mit Sozialen Medien wird bei Beschäftigten, insbesondere im IKT-Bereich, zunehmend vorausgesetzt. Doch wie steht es um die diesbezüglichen Kompetenzen der Akteure in der beruflichen Bildung und wie können diese ggf. gefördert werden?

Mit diesen Fragen hat sich das Projekt KOMMIT beschäftigt und neben Förder- und Trainingsmaßnahmen eine Online-Plattform entwickelt, die den Nutzer dabei unterstützt, soziale Medien im beruflichen Kontext erfolgreich anzuwenden.

Für die Pilotumsetzung der entwickelten Trainingsinstrumente suchen wir interessierte Unternehmen und Berufsschulen, die mit ihren Auszubildenden im Herbst über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen und nur ein paar Stunden an einer Evaluation teilnehmen.

Haben Sie Interesse an den Details? Einfach melden bei:
Jana Bracklow (j.bracklow@bitkom.org)

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Soziale Medien in der Ausbildung integrieren – schön und gut. Nur wie?

In vorhergehenden Artikeln haben wir bereits nach den verschiedenen Fähigkeiten gefragt, die notwendig sind, um soziale Medien in der beruflichen Ausbildung oder vielleicht sogar im Berufsalltag einsetzen zu können. Diese Fähig- und Fertigkeiten gilt es zudem natürlich, den Azubis zu vermitteln. Aber nicht jede Projektphase in der Ausbildung eignet sich auch gleichermaßen dazu, Twitter, Facebook oder Blogs einzusetzen oder den Umgang damit zu üben.

Der Schwerpunkt im KOMMIT-Projekt liegt im Potenzial der sozialen Medien für die Bewältigung von Lern- und Arbeitsaufgaben in den IT-Berufen. Daher erfolgt die Ausdifferenzierung der bereits genannten Fähigkeiten wie des „Erstellens von Informationen“ anhand eines typischen Projektes in der Berufsausbildung der FachinformatikerInnen. Wir zeigen mithilfe eines charakteristischen Geschäftsprozesses, an welchen Stellen im Rahmen des Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzerwerbs [1] der konkrete Einsatz von sozialen Medien denkbar wäre.

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Medien anwenden und produzieren – Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung

Die Arbeit des KOMMIT-Teams ist in einen breit gefächerten Forschungs- und Entwicklungszusammenhang eingebettet. Mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist eine der wichtigsten Institutionen der berufliche Bildung in Deutschland intensiv mit dem Thema „Medienkompetenz in der Berufsausbildung“ befasst. Das BIBB führt aktuell das Projekt „Medien anwenden und produzieren – Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung“ durch. Laufzeit ist Januar 2013 bis Dezember 2014. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und sind auf der BIBB-Homepage verfügbar.

Der Umgang mit digitalen Medien wird heute häufig als Schlüsselqualifikation für den Einstieg in eine erfolgreiche berufliche Ausbildung gesehen. Was Kompetenz im beruflichen Umgang mit Medien bedeutet, wird leider noch nicht klar definiert und wird oft eher techniklastig betrachtet.

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Social Web-Kompetenz: Erstellen von Informationen

Wikipedia kennt jeder. Wer schon mal an einem Artikel mitgearbeitet hat, kennt auch die zahlreichen Probleme, die dabei auftauchen. Um eine Zusammenarbeit und gemeinsame Wissenserstellung im Social Web möglich zu machen, müssen wir einiges können.

 Wichtige Fertigkeiten für das Erstellen von Informationen im Social Web

  • (gemeinsam) Informationsangebote erstellen oder verändern / ergänzen
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationen
  • Zusammenführen und Verdichten von Informationen aus verschiedenen, auch widersprüchlichen Quellen
  • Quellenangaben machen

 Wo brauche ich diese Fertigkeiten im Berufsalltag?

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Urheberrecht unterrichten

Die Verwendung von Bildern im Social Web ist eine Art Hindernislauf mit verbundenen Augen. Große Unsicherheit herrscht allerseits bezüglich der verschiedenen Lizenzen, Gerichtsurteile tragen eher noch zur Verwirrung bei – zum Beispiel die Entscheidung des Landgerichts Köln zur Namensnennung. Daher hier ein paar gute Quellen für Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zum Thema:

Unterrichtsmaterial:

  • klicksafe.de (Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz) stellt sehr umfangreiche, gut verständliche Texte zum Urheberrecht im Web 2.0 zur Verfügung.
  • Andreas Kalt bietet auf seiner Webseite sehr schön kurze Grundlagentexte und auch einige Videos zu diesem Thema an.
  • Auch die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Thema, das allerdings schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Weitere Informationen:

  • Werner Fleischmann stellt auf seinem Internetportal für Wirtschaft/ Recht im Unterricht ausführliche Linklisten zum Urheberrecht zur Verfügung.
  • Auch die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen von Baden-Württemberg hat eine Linkliste zum Thema.
  • iRights.info ist Informationsplattform und Online-Magazin, u.a. zum Urheberrecht in der digitalen Welt.

Haben Sie weitere gute Quellen oder Erfahrungen mit der Umsetzung im Unterricht?

Hinweis: Die Aufzählung ist in keinster Weise vollständig, und natürlich übernehmen wir auch keine Verantwortung für Inhalte und Aktualität der verlinkten Quellen. In unserem Projekt KOMMIT können wir leider keine eigenen Materialien zu diesem Thema entwickeln.

Social Web-Kompetenz: Kommentieren und Kommunizieren von Informationen

Die Grenzen zwischen Mensch und Amt, mündlicher und schriftlicher Kommunikation, vertraulich und öffentlich verschwimmen im Social Web. Sobald ich dort also nicht nur mitlese, sondern auch aktiv teilnehme, brauche ich neue Fertigkeiten.

Wichtige Fertigkeiten für das Kommentieren und Kommunizieren von Informationen im Social Web

  • Informationen gezielt teilen
  • sich bewusst sein, dass Informationen in Beiträgen und Profilen langfristig und für einen bestimmten Personenkreis oder öffentlich sichtbar sind
  • auf Beiträge oder Kommentare anderer angemessen reagieren

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Medienkompetenz ist das neue Französisch

Dr. Volker Zimmermann ist Mitglied des Vorstands bei der IMC AG, unter anderem zuständig für Human Resources und New Business. In diesem Interview betont er die Bedeutung von Medienkompetenz für die strategischen Ziele von Unternehmen und der Rolle, die LehrerInnen und AusbilderInnen bei der Förderung dieser Schlüsselkompetenz spielen:

Die IMC AG ist Konsortiumsleiter in unserem Projekt KOMMIT.

Social Bookmarking / Tagging in der IT-Berufsausbildung

Sammeln Sie mit uns Ideen, wie Azubis, Lehrer und Ausbilderinnen diese Instrumente nutzen können!

  • Im Rahmen von Projektarbeiten: Azubis erstellen gemeinsam Linklisten zu bestimmten Themen, z.B. Geschäftsprozessanalyse, Entwurfsmuster, Programmiersprachen, Evaluationskonzepte.
  • Im Unternehmen: Azubis bauen gemeinsame Listen zu nicht-fachlichen Themen auf, z.B. Projektmanagement, Präsentation, Wettbewerber, Kommunikation, Teamarbeit, Work-Life-Balance, Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. So tragen sie gleichzeitig zum Wissensaufbau des gesamten Unternehmens bei.
  • Während der Ausbildung beginnen die Azubis, sich Bibliotheken und Listen mit interessanten Quellen zusammenzustellen.
  • Eine Klasse legt gemeinsam eine Liste an mit Quellen zur Prüfungsvorbereitung

Wie würden Sie in Ihrem Unterrichts- oder Berufsalltag Social Bookmarking / Tagging einbauen?

Social Bookmarking / Tagging: Wissen gemeinsam sammeln und nutzen

Zugriff auf gesammeltes Wissen
Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden: Obwohl sich Schwerpunkte unterscheiden mögen, ist doch jede Linksammlung eines Systemelektronikers auch für andere Systemelektroniker interessant, und Seiten zur Didaktik beruflicher Bildung dürften nicht nur Herrn Müller, sondern auch Frau Meier interessieren. So können verschiedene Ausbildungsjahre oder -gänge voneinander lernen oder Anfängerinnen von erfahrenen Mitarbeiterinnen.

Tagging vereinfacht die Informationsverwaltung
Eine Wissensressource kann nicht mehr nur einem Thema zugeordnet, sondern einzelne Ressourcen können auf vielfältige Weise und aus verschiedenen Perspektiven beschrieben werden. Einem Link, den ich zum Thema HTML5 gesucht hatte, der aber auch Informationen über CSS3 enthält, kann ich direkt beide Stichworte zuordnen und finde ihn so bei Bedarf leicht wieder. Auf diese Weise können auch Zusammenhänge zwischen einzelnen Themen sichtbar werden. Verändern sich meine Aufgaben und es werden plötzlich andere Aspekte an bestimmten Quellen relevant, passe ich die Tags an.

Gemeinsame Konstruktion von Wissen
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Was ist eigentlich… Social Bookmarking / Social Tagging?

Vorbei das einsame Sammeln interessanter Links im eigenen Browser – auch Lesezeichen und Schlagwörter sind „social“.

Die berufliche Bildung kann diese Instrumente nutzen, um die Azubis auf ein von Zusammenarbeit und kontinuierlichem Lernen geprägtes Arbeitsleben vorzubereiten.

Mit Social Bookmarking-Tools können Nutzer Linksammlungen im Netz erstellen und festlegen, ob diese Sammlung privat, bestimmten Gruppen zugänglich oder öffentlich sein soll. Dazu kommen je nach Tool unterschiedliche Funktionen. Die wichtigsten:

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