Soziale Medien in der Ausbildung integrieren – schön und gut. Nur wie?

In vorhergehenden Artikeln haben wir bereits nach den verschiedenen Fähigkeiten gefragt, die notwendig sind, um soziale Medien in der beruflichen Ausbildung oder vielleicht sogar im Berufsalltag einsetzen zu können. Diese Fähig- und Fertigkeiten gilt es zudem natürlich, den Azubis zu vermitteln. Aber nicht jede Projektphase in der Ausbildung eignet sich auch gleichermaßen dazu, Twitter, Facebook oder Blogs einzusetzen oder den Umgang damit zu üben.

Der Schwerpunkt im KOMMIT-Projekt liegt im Potenzial der sozialen Medien für die Bewältigung von Lern- und Arbeitsaufgaben in den IT-Berufen. Daher erfolgt die Ausdifferenzierung der bereits genannten Fähigkeiten wie des „Erstellens von Informationen“ anhand eines typischen Projektes in der Berufsausbildung der FachinformatikerInnen. Wir zeigen mithilfe eines charakteristischen Geschäftsprozesses, an welchen Stellen im Rahmen des Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzerwerbs [1] der konkrete Einsatz von sozialen Medien denkbar wäre.

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Abbildung 1: In Anlehnung an Howe und Knutzen (2013)

Für jede Prozessphase haben wir geprüft, welche Social-Web-Kompetenzen in welcher Form gebraucht werden und diese vermerkt. Das sich daraus ergebende Raster zur Medienintegration kann letztlich auf zwei Ebenen wirken. Zum einen kann es den Lehrenden in der Berufsschule als Grundlage dazu dienen, den Umgang mit unterschiedlichen sozialen Medien in den verschiedenen Projektphasen zu fokussieren und die erforderlichen Kompetenzen einzuüben, zum anderen kann es auch den Auszubildenden selbst behilflich sein, die passenden sozialen Medien für die einzelnen Projektphasen zu erkennen und damit sinnvoll einsetzen zu können.

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Abbildung 2: Stark vereinfachtes Modell des Rasters zur Medienintegration

Autoren: Sandra Neumann und Emese Stauke

[1] nach Howe, Falk; Knutzen, Sönke (2013): Digitale Medien in der gewerblich-technischen Berufsausbildung – Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in Lern- und Arbeitsaufgaben. Bremen, Hamburg. Im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung.
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