Genug getestet!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Berufsschulen und Unternehmen, die unseren Sozialen Navigator und die interaktiven Trainingsmodule getestet haben.

In acht Unternehmen testeten 30 Azubis den Soziale Navigator als Tool zur Förderung der Kompetenzentwicklung und bewerteten anschließend, ob und wie gut die Plattform den Lern- und Lehrprozess unterstützt und ob es Spaß macht mit dem Sozialen Navigator zu arbeiten.

Zusätzlich gab es eine separate Studie der Trainingsmodule an zwei Berufsschulen in Berlin und Bremen mit insgesamt 116 Auszubildenden aus acht Klassen. Hier sollte vor allem die Frage beantwortet werden, wie viel man in den Trainingsmodulen gelernt hat.

Die Auswertung und Ergebnisdokumentation ist zurzeit Hauptaufgabe der KOMMIT-Partner.

 

Vielen Dank an die Unternehmen:

Computacenter_Logo_Strapline_2014          Datev          G&D

GUS Group_Logo          ikor

NetFed_black            planet ic

 und die Berufsschulen:
– Europaschule SZ SII Utbremen, Bremen
– Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik, Berlin

KOMMIT geht in die Testphase

Es ist soweit – Informationen, Erfahrungsberichte, Selbsttests und interaktive Lernmodule sind auf unserer Online- und Empfehlungsplattform – dem Sozialen Navigator – integriert und werden auf Herz und Nieren geprüft.

Berufsschulen und Unternehmen probieren seit letzter Woche aus, ob der Soziale Navigator hält, was er verspricht. Wird er dem Anspruch gerecht, ein Kompass für den qualifizierten Einsatz des Social Web in Unterricht, Ausbildung und Berufsleben zu werden?

Auf das Feedback sind wir schon jetzt sehr gespannt.

FIT Für das Social Web und bereit für einen Test?

Der kompetente Umgang mit Sozialen Medien wird bei Beschäftigten, insbesondere im IKT-Bereich, zunehmend vorausgesetzt. Doch wie steht es um die diesbezüglichen Kompetenzen der Akteure in der beruflichen Bildung und wie können diese ggf. gefördert werden?

Mit diesen Fragen hat sich das Projekt KOMMIT beschäftigt und neben Förder- und Trainingsmaßnahmen eine Online-Plattform entwickelt, die den Nutzer dabei unterstützt, soziale Medien im beruflichen Kontext erfolgreich anzuwenden.

Für die Pilotumsetzung der entwickelten Trainingsinstrumente suchen wir interessierte Unternehmen und Berufsschulen, die mit ihren Auszubildenden im Herbst über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen und nur ein paar Stunden an einer Evaluation teilnehmen.

Haben Sie Interesse an den Details? Einfach melden bei:
Jana Bracklow (j.bracklow@bitkom.org)

Soziale Medien in der Ausbildung integrieren – schön und gut. Nur wie?

In vorhergehenden Artikeln haben wir bereits nach den verschiedenen Fähigkeiten gefragt, die notwendig sind, um soziale Medien in der beruflichen Ausbildung oder vielleicht sogar im Berufsalltag einsetzen zu können. Diese Fähig- und Fertigkeiten gilt es zudem natürlich, den Azubis zu vermitteln. Aber nicht jede Projektphase in der Ausbildung eignet sich auch gleichermaßen dazu, Twitter, Facebook oder Blogs einzusetzen oder den Umgang damit zu üben.

Der Schwerpunkt im KOMMIT-Projekt liegt im Potenzial der sozialen Medien für die Bewältigung von Lern- und Arbeitsaufgaben in den IT-Berufen. Daher erfolgt die Ausdifferenzierung der bereits genannten Fähigkeiten wie des „Erstellens von Informationen“ anhand eines typischen Projektes in der Berufsausbildung der FachinformatikerInnen. Wir zeigen mithilfe eines charakteristischen Geschäftsprozesses, an welchen Stellen im Rahmen des Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzerwerbs [1] der konkrete Einsatz von sozialen Medien denkbar wäre.

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Medien anwenden und produzieren – Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung

Die Arbeit des KOMMIT-Teams ist in einen breit gefächerten Forschungs- und Entwicklungszusammenhang eingebettet. Mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist eine der wichtigsten Institutionen der berufliche Bildung in Deutschland intensiv mit dem Thema „Medienkompetenz in der Berufsausbildung“ befasst. Das BIBB führt aktuell das Projekt „Medien anwenden und produzieren – Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung“ durch. Laufzeit ist Januar 2013 bis Dezember 2014. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und sind auf der BIBB-Homepage verfügbar.

Der Umgang mit digitalen Medien wird heute häufig als Schlüsselqualifikation für den Einstieg in eine erfolgreiche berufliche Ausbildung gesehen. Was Kompetenz im beruflichen Umgang mit Medien bedeutet, wird leider noch nicht klar definiert und wird oft eher techniklastig betrachtet.

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Social Media auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) 2014

Wer an den aktuellen Entwicklungen von Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Anwendungen interessiert ist, konnte die MKWI zum regen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nutzen. Vom 26.-28.02.2014 diskutierten ca. 600 Teilnehmer in Paderborn über die Zukunft der digitalen Gesellschaft. Das KOMMIT Team war gleich mit zwei Vorträgen zum Thema Social Media und dessen Einsatz in Unternehmen vor Ort.

Christina Di Valentin (DFKI) und Michael Schmidt (IMC) stellten die Ideen, Konzepte, Anwendungsfälle und technischen Innovationen des Sozialen Navigators vor. Der Soziale Navigator ist eine Webplattform, welche Auszubildenden die Chancen, Risiken und Fertigkeiten zur zielgerichteten Nutzung von Social Media im Berufsalltag näher bringt und Lehrern und Ausbildern Informationen und Methoden zur Vermittlung von Social Media Fertigkeiten im Ausbildungsprozess aufzeigt.

Anton Bißbort und Christina Di Valentin (beide DFKI) stellten die Konzeption und Evaluation eines Collaborative Filtering-Algorithmus vor, der bei der Generierung von Such- und Empfehlungsergebnissen kurzfristige Interessensänderungen von Nutzern berücksichtigt. Dieser Algorithmus soll im Rahmen des Sozialen Navigators zum Einsatz kommen, da insbesondere Lernszenarien von einer häufigen Interessensänderung geprägt sind.

Aber nicht nur das KOMMIT Team rückte das Thema Social Media in den Fokus auch zahlreiche andere Teilnehmer präsentierten sich mit interessanten Beträgen in diesem Umfeld.

Wer mehr über die Konferenz erfahren möchte, findet detailierte Informationen auf der Webseite, im Tagungsband und das Veranstaltungsvideo auf YouTube.

 

Social Web-Kompetenz: Erstellen von Informationen

Wikipedia kennt jeder. Wer schon mal an einem Artikel mitgearbeitet hat, kennt auch die zahlreichen Probleme, die dabei auftauchen. Um eine Zusammenarbeit und gemeinsame Wissenserstellung im Social Web möglich zu machen, müssen wir einiges können.

 Wichtige Fertigkeiten für das Erstellen von Informationen im Social Web

  • (gemeinsam) Informationsangebote erstellen oder verändern / ergänzen
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationen
  • Zusammenführen und Verdichten von Informationen aus verschiedenen, auch widersprüchlichen Quellen
  • Quellenangaben machen

 Wo brauche ich diese Fertigkeiten im Berufsalltag?

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Urheberrecht unterrichten

Die Verwendung von Bildern im Social Web ist eine Art Hindernislauf mit verbundenen Augen. Große Unsicherheit herrscht allerseits bezüglich der verschiedenen Lizenzen, Gerichtsurteile tragen eher noch zur Verwirrung bei – zum Beispiel die Entscheidung des Landgerichts Köln zur Namensnennung. Daher hier ein paar gute Quellen für Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zum Thema:

Unterrichtsmaterial:

  • klicksafe.de (Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz) stellt sehr umfangreiche, gut verständliche Texte zum Urheberrecht im Web 2.0 zur Verfügung.
  • Andreas Kalt bietet auf seiner Webseite sehr schön kurze Grundlagentexte und auch einige Videos zu diesem Thema an.
  • Auch die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Thema, das allerdings schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Weitere Informationen:

  • Werner Fleischmann stellt auf seinem Internetportal für Wirtschaft/ Recht im Unterricht ausführliche Linklisten zum Urheberrecht zur Verfügung.
  • Auch die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen von Baden-Württemberg hat eine Linkliste zum Thema.
  • iRights.info ist Informationsplattform und Online-Magazin, u.a. zum Urheberrecht in der digitalen Welt.

Haben Sie weitere gute Quellen oder Erfahrungen mit der Umsetzung im Unterricht?

Hinweis: Die Aufzählung ist in keinster Weise vollständig, und natürlich übernehmen wir auch keine Verantwortung für Inhalte und Aktualität der verlinkten Quellen. In unserem Projekt KOMMIT können wir leider keine eigenen Materialien zu diesem Thema entwickeln.

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Social Web-Kompetenz: Kommentieren und Kommunizieren von Informationen

Die Grenzen zwischen Mensch und Amt, mündlicher und schriftlicher Kommunikation, vertraulich und öffentlich verschwimmen im Social Web. Sobald ich dort also nicht nur mitlese, sondern auch aktiv teilnehme, brauche ich neue Fertigkeiten.

Wichtige Fertigkeiten für das Kommentieren und Kommunizieren von Informationen im Social Web

  • Informationen gezielt teilen
  • sich bewusst sein, dass Informationen in Beiträgen und Profilen langfristig und für einen bestimmten Personenkreis oder öffentlich sichtbar sind
  • auf Beiträge oder Kommentare anderer angemessen reagieren

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Medienkompetenz ist das neue Französisch

Dr. Volker Zimmermann ist Mitglied des Vorstands bei der IMC AG, unter anderem zuständig für Human Resources und New Business. In diesem Interview betont er die Bedeutung von Medienkompetenz für die strategischen Ziele von Unternehmen und der Rolle, die LehrerInnen und AusbilderInnen bei der Förderung dieser Schlüsselkompetenz spielen:

Die IMC AG ist Konsortiumsleiter in unserem Projekt KOMMIT.